HARBURG MOSCHEE

Moscheeführung

Liebe Besucherinnen und Besucher,

Liebe Kinder und Jugendliche,

 

die Besucherzahlen unserer Gemeinde zeigen, dass das Interesse am Islam und den Moscheen groß ist. Islam ist Frieden und bedeutet Ergebenheit. Diese Ergebenheit bezeugen Muslime unter anderem in dem Sie in Moscheen gemeinschaftlich beten. Sie beten unter anderem, dass es ihnen, der Gesellschaft und den Menschen gut geht. Ergebenheit bedeutet auch sein Leben nach den Regeln des Islams auszurichten. Muslime sind Menschen die an den einen allumfassenden Gott (Allah) glauben. Der erste Satz des Glaubensbekenntnisses lautet: „Es gibt keine Gottheit außer Allah“. Das Wesen des Islam könnte mit folgenden zwei Maßgaben kurz beschrieben werden. Ehrerweisung Allahs, indem seine Gebote mit Hingabe und Demut befolgt werden und Seinetwillen barmherzig gegenüber dem Menschen und alles Erschaffene sein. Denn die unendliche und allumfassende Barmherzigkeit ist eine der herausragenden Eigenschaften Allahs.

Moscheen sind die Gebetshäuser der Muslime. Ursprünglich stammt die deutsche Bezeichnung von dem arabischen Wort „Masjid“. In der heiligen Schrift und in historischen Quellen wird ausschließlich das Wort „Masjid“ verwendet. „Masjid“ ist der Ort wo die „Sadschda“ gemacht wird. Sadschda bezeichnet eine Haltung des Muslims während des rituellen Gebets.

Obwohl das rituelle Gebet auch andere Haltung hat, wurden Gebetshäuser aufgrund seiner Bedeutung der Sadschda nach dieser bestimmten Position benannt. Die Sadschda, ist wohl der schönste Ausdruck von Ehrerweisung und Demutsbezeugung.

Nach der Überlieferung des Propheten Muhammed s.a.v. ist der Muslim in dieser Position Allah am nächsten.

Moscheen sind grundsätzlich als Orte, als Räume für die religiöse Gemeinschaft errichtet worden. Die Einrichtung ist auf die religiöse Praxis hin abgestimmt. Die Raumgestaltung mit den spezifischen Elementen ist Ausdruck des islamischen Glaubens.

Moscheen strahlen eine besondere Atmosphäre aus, die durch ihre Beschaffenheit und das, was in ihnen passiert, entsteht.

Es ist der Ort des Gebetes, der Einheit, der Zusammengehörigkeit, des Tradierens und der Begegnung, so dass die Moscheen für die Muslime religiöse Bedeutung erhalten und als ein Ort/Raum gelebter Religion erfahren wird.

In Moscheen können sich Muslime entfalten und fühlen sich geschützt und geborgen.

Die Moschee ein Ort der Begegnung und Beheimatung. Hier bietet sich die Möglichkeit an, Muslime näher kennenzulernen, sich auszutauschen und den Islam authentisch kennen zu lernen. Für Kinder und Jugendliche anderer Religionszugehörigkeit sind Moscheen oft unvertraute Räume, die sich daher sehr gut eignen, einen Zugang zur islamischen Religion zu erschließen und Begegnungen zu initiieren und über die lebendige Religion und ihre Glaubenspraxis zu sprechen.

 

 

Unsere Gemeinde in Hamburg-Harburg, welches seit mehr als 25 Jahren vor Ort ist, freut sich auf Euren Besuch.

 

Bis bald……

 

Mustafa Öksüz

Vorsitzender der Gemeindetheologen